PEP® Klopftechnik & Selbstwerttraining
PEP® steht für Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie nach Dr. Michael Bohne. Die Methode verbindet Gesprächsführung, körperorientierte Übungen und Klopftechniken. Dabei werden nicht nur Gedanken betrachtet, sondern auch die Gefühle und körperlichen Reaktionen, die mit einem Thema verbunden sind.
Mit Klopfsequenzen, gezielten Perspektivwechseln und Selbstwertübungen werden emotionale Belastungen, innere Blockaden und alte Selbstzweifel bearbeitbar. Aber: Nur zu klopfen und auf ein Wunder zu warten, wäre ein bisschen zu wenig. PEP® verbindet das Klopfen mit genauer Prozessarbeit, Selbstwerttraining, dem Blick auf innere Blockaden und – wenn passend – Humor.
„Es geht darum, eine Haltung zu finden, die sich glaubwürdig anfühlt und die Sie innerlich mittragen können.“
Selbstwert ist kein Luxus.
Ein stabiles Selbstwertgefühl heißt nicht, sich ständig toll zu finden oder nie mehr zu zweifeln. Es heißt eher: Ich kann mich auch dann noch schätzen und achten, wenn ich unsicher bin, einen Fehler mache oder gerade nicht die beste Version meiner selbst abgebe. Genau dort setzt das PEP®-Selbstwerttraining an. Wir schauen auf Sätze und innere Haltungen, die Ihnen Energie ziehen: Selbstvorwürfe, alte Leistungsansprüche, übertriebene Schuldgefühle oder die Angewohnheit, sich mit anderen zuverlässig schlechter zu vergleichen.
In der PEP®-Sprache werden solche Muster „Selbstwerträuber“ genannt. Das Wort ist ein bisschen frech, trifft es aber oft erstaunlich gut.
Die „Big Five“ der Lösungsblockaden
Manchmal wollen wir etwas bewusst sehr gern – und bremsen uns innerlich trotzdem aus. PEP® schaut deshalb auch auf unbewusste Widerstände, die Veränderung schwierig machen können.
Dazu gehören:
- Selbstvorwürfe
- Vorwürfe gegenüber anderen
- Erwartungen gegenüber anderen
- Altersregression; wir reagieren jünger, „als es in unserem Pass steht“
- Loyalitäten, die uns daran hindern können, den eigenen Weg zu gehen
Mit dem Kognitions-Kongruenz-Test – der „inneren Ampel“ – können wir prüfen, wie stimmig sich ein Satz oder ein Ziel für Sie tatsächlich anfühlt. Wenn der Wunsch nach Erfolg, Sichtbarkeit oder Veränderung innerlich eher Alarm als Zustimmung auslöst, lohnt es sich, genauer hinzusehen. Es geht nicht darum, sich mit positiven Sätzen zu überreden. Es geht darum, eine Haltung zu finden, die sich glaubwürdig anfühlt und die Sie innerlich mittragen können.
Klopfen: hilfreich, aber eben nicht die ganze Geschichte.
Beim Klopfen richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf ein belastendes Gefühl oder Thema und stimulieren gleichzeitig bestimmte Punkte im Gesicht und am Oberkörper. Das kann helfen, innere Anspannung zu regulieren und etwas Abstand zu gewinnen.
Wobei PEP® unterstützen kann:
- starker innerer Druck und Stress
- Lampenfieber, Auftritts- und Prüfungsangst
- Selbstzweifel und Versagensangst
- belastende Gefühle wie Ärger, Scham, Frustration oder Schuld
- Selbstvorwürfe und ein übermächtiger innerer Kritiker
- hinderliche Glaubenssätze
- das Gefühl, sich selbst ständig im Weg zu stehen
- der Wunsch nach mehr Selbstakzeptanz und innerer Stabilität
Sie müssen nicht alles erzählen.
Manche Themen sind sehr persönlich. In der Arbeit mit PEP® müssen Sie nicht jedes Detail aussprechen. Es kann ausreichen, dass Sie innerlich mit Ihrem Anliegen verbunden sind. Sie bestimmen, worüber Sie sprechen möchten und wo Ihre Grenze liegt.
Das macht die Methode gerade für Menschen interessant, die etwas bearbeiten möchten, ohne ihre Geschichte jedes Mal komplett ausbreiten zu müssen
Ernst nehmen – aber nicht alles todernst
Ich bin Diplom-Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin sowie systemische Supervisorin, Coach und Strukturaufstellerin. In der Arbeit mit PEP® verbinde ich Gespräch, körperorientierte Übungen, Klopftechniken und Selbstwertarbeit. Dabei geht es nicht darum, sich positive Sätze einzureden. Es geht um eine Haltung, die sich für Sie glaubwürdig anfühlt und die Sie innerlich mittragen können.
Fragen zu PEP® und Selbstwerttraining
Was ist PEP®?
PEP® steht für Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie nach Dr. Michael Bohne. Der Name ist lang, die Grundidee lässt sich kürzer sagen: Wir schauen nicht nur auf Ihre Gedanken, sondern auch auf die Gefühle und körperlichen Reaktionen, die zu einem Thema gehören. Dafür verbinden wir Gespräch, körperorientierte Übungen, Klopftechniken und Selbstwertarbeit.
Wobei kann PEP® unterstützen?
Zum Beispiel bei Stress, Lampenfieber, Selbstzweifeln oder dem Gefühl, sich selbst im Weg zu stehen. Auch Ärger, Scham, Schuldgefühle und ein innerer Kritiker, der zu allem etwas zu sagen hat, können Themen sein. Wir schauen darauf, was Sie belastet und was Sie innerlich zurückhält.
Was passiert beim Klopfen?
Sie richten Ihre Aufmerksamkeit auf ein belastendes Gefühl oder Thema und klopfen dabei bestimmte Punkte im Gesicht und am Oberkörper. Aber nur zu klopfen und auf ein Wunder zu warten, wäre zu wenig. Zu PEP® gehören auch das Gespräch, die Arbeit an inneren Blockaden, Perspektivwechsel und Selbstwertübungen.
Muss ich persönliche Details erzählen?
Nein. Manche Themen sind sehr persönlich. Sie müssen nicht jedes Detail aussprechen; es kann ausreichen, dass Sie innerlich mit Ihrem Anliegen verbunden sind. Sie entscheiden, was Sie erzählen möchten und wo Ihre Grenze liegt.
Worum geht es im Selbstwerttraining?
Nicht darum, sich ab jetzt ständig toll zu finden. Eher darum, sich auch dann noch zu achten, wenn man unsicher ist oder einen Fehler gemacht hat. Wir schauen auf Selbstvorwürfe, alte Leistungsansprüche und die Angewohnheit, sich im Vergleich mit anderen zuverlässig schlechter zu finden. Es geht um eine Haltung, die für Sie glaubwürdig ist, nicht um positive Sätze, die Sie sich selbst nicht abnehmen.
Kann PEP® Teil eines Coachings sein?
Ja. Gerade wenn Sie längst wissen, was Sie anders machen möchten, es sich innerlich aber noch nicht stimmig anfühlt. Dann können wir PEP® in das Coaching einbeziehen und genauer anschauen, was Sie bremst.
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